{"id":516,"date":"2022-02-23T12:34:53","date_gmt":"2022-02-23T11:34:53","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=516"},"modified":"2022-02-23T12:38:19","modified_gmt":"2022-02-23T11:38:19","slug":"ausloggen","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/ausloggen\/","title":{"rendered":"Ausloggen"},"content":{"rendered":"\n<h2>Eine Methode zur Reflexion von (eigenen) Grenzen<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Rahmes des Projektes &#8220;Digital in die Zukunft&#8221; entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<h3>Kurzbeschreibung:<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Methode eignet sich besonders gut, um mit Jugendlichen (mit und ohne Beeintr\u00e4chtigung) die eigenen Grenzen und die der Mitsch\u00fcler*innen zu reflektieren. Die Methode kann durch die Anpassung des Beispiels auf verschiedene Situationen angewendet werden (z.B. online und offline). Die Methode dient der Reflexion der eigenen Grenzen und damit einhergehend auch der Best\u00e4rkung dieser. Gleichzeitig werden auch die Grenzen von anderen wahrgenommen und reflektiert.<\/p>\n\n\n\n<h3>Durchf\u00fchrung:<\/h3>\n\n\n\n<p>Zur Vorbereitung der Methode sollte das beigef\u00fcgte Beispiel durchgelesen und ggf. angepasst werden. Au\u00dferdem sollte die Leitung der \u00dcbung sich mit der Funktion \u201eHand-heben\u201c des genutzten Tools vertraut machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Durchf\u00fchrung wir das beigef\u00fcgte Beispiel Nummer f\u00fcr Nummer vorgelesen. Nach jeder Nummer wird geschaut ob ein\/eine Sch\u00fcler*in seine\/ihre Hand hebt. Ist dies der Fall, bedeutet es, dass diese\/r Sch\u00fcler*in sich \u201eausloggt\u201c, also das was im Beispiel passiert nicht in Ordnung findet und nicht mehr mitmachen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Variante I: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hebt ein\/e Sch\u00fcler*in seine\/ihre Hand, darf diese\/r begr\u00fcnden, warum die beschriebene Situation f\u00fcr ihn\/sie nicht in Ordnung ist und erkl\u00e4ren, was er\/sie in dieser Situation tun w\u00fcrde (Hilfe holen, Nein sagen, Blockieren&#8230;). Anschlie\u00dfend wird das Beispiel weiter vorgelesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Variante II: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hebt ein\/e Sch\u00fcler*in seine\/ihre Hand, wird durch die Leitung auf einem Zettel notiert, bei welcher Nummer dies der Fall war. Anschlie\u00dfend wird das Beispiel weiter vorgelesen. Am Ende des Beispiels wird dann genannt, wer sich wann \u201eausgeloggt\u201c hat und wer m\u00f6chte darf begr\u00fcnden, warum die beschriebene Situation f\u00fcr ihn\/sie nicht in Ordnung ist und erkl\u00e4ren, was er\/sie in dieser Situation tun w\u00fcrde (Hilfe holen, Nein sagen, Blockieren&#8230;).<\/p>\n\n\n\n<p>Hinweis: Es ist wichtig die Grenzen der Sch\u00fcler*innen zu st\u00e4rken, keineswegs sollte ihnen gesagt werden, dass ihre Grenzen falsch seien. Risiken die dadurch entstehen k\u00f6nnen, wenn man sich nicht \u201eausloggt\u201c sollten anschlie\u00dfend sachlich und partizipativ er\u00f6rtert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3>Ben\u00f6tigt werden:<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>Videokonferenzraum mit \u201eHand-hebe\u201c-Funktion<\/li><li>Fallbeispiel<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>Geeignet f\u00fcr:<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>die Arbeit mit Jugendlichen mit und ohne Behinderung<\/li><li>eine Gruppengr\u00f6\u00dfe von 5-30 Teilnehmer*innen<\/li><li>Jugendliche ab 10 Jahren<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Methode zur Reflexion von (eigenen) Grenzen Im Rahmes des Projektes &#8220;Digital in die Zukunft&#8221; entwickelt. Kurzbeschreibung: Diese Methode eignet sich besonders gut, um mit Jugendlichen (mit und ohne Beeintr\u00e4chtigung) die eigenen Grenzen und die der Mitsch\u00fcler*innen zu reflektieren. Die Methode kann durch die Anpassung des &hellip; <\/p>\n<p><a href=\"\/blog\/ausloggen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"morelink-icon\">Weiterlesen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,17],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516"}],"collection":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=516"}],"version-history":[{"count":2,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":520,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/516\/revisions\/520"}],"wp:attachment":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=516"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=516"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=516"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}